Zur Startseite
Headerbild-Wetter-Gruppe-Hallenbau
 

Neue Spanplattenanlage (NSA) SWISS KRONO, Menznau

19.10.2017

Im Herbst 2016 hat die H. Wetter AG (HWAG) den Auftrag für die Errichtung der Halle über der neuen Spanplattenanlage der Swiss Krono AG in Menznau erhalten. Als besondere Schwierigkeit ist die Montage hervorzuheben. Zu jeder Zeit waren mehrere Gewerke auf dem Bauplatz zu Gange.

von Sven Tiemann & René Stricker

Höchstleistung auf engem Platz und enormer Höhe – Ans Ziel durch klare Kommunikation, Koordination und volle Konzentration

Zunächst haben wir im Herbst 2016 einen Teil der bestehenden Halle demontiert. Im Anschluss haben die bauseitigen Arbeiten begonnen: Erstellen der Fundamente, Aufstellen der Maschinenanlage u.Ä. In der Zwischenzeit hat die HWAG den zusätzlichen Auftrag der Erstellung der Statik der neuen Halle erhalten. In enger Zusammenarbeit mit dem bauseitigen Ingenieur, zuständig für den Massivbau, wurden so die Randbedingungen für die Halle festgelegt. Dabei wurden diverse Kollisionen mit bestehenden Bauteilen eliminiert.

 

Die Halle überbaut eine Fläche von 1‘600 m2 und hat eine Fassadenfläche von ca. 5‘000 m2. Sie ist 50 m lang, 32 m breit und hat eine Höhe von ca. 30 m. Als Hallenkonstruktion wurde eine klassische Stahlkonstruktion, bestehend aus Stützen, Fachwerkbindern und aufgesattelten Pfetten, gewählt. So konnte die Spannweite von 32 m mit einer relativ schmalen Bauweise realisiert werden. Die grossen Windkräfte werden mit dementsprechenden Stützen (HEA 1000) und Aussteifungen abgeleitet. Die Stahlkonstruktion wurde mit einer Beschichtung RAL 5010 Enzianblau, Schichtdicke 80 my gegen Korrosion geschützt. Die Gesamttonnage der Stahlkonstruktion beträgt 400 t, mit Stahlgüten S235 – S355.

zoom
zoom
zoom
 

Als besondere Schwierigkeit ist die Montage hervorzuheben. Zu jeder Zeit waren mehrere Gewerke auf dem Bauplatz zu Gange. Die Platzverhältnisse waren bis auf das Letzte ausgenutzt. Jeder musste topkonzentriert sein und sein Bestes geben, um diese Leistung zu erbringen. In einigen Bereichen hatten wir gerade mal 10-20 cm Platz, um knapp 30m lange und 500 mm breite Stützen einzufädeln, ohne dabei die bereits aufgestellten Bauten von Drittfirmen zu beschädigen. Die Hebebühnen mussten so platziert werden, dass sie in einer Höhe von 30 m noch 16 m Ausladung hatten, um so an die Verschraubungen zu kommen. Die Kommunikation zwischen Chefmonteur, Monteur und Kranführer musste stets am Laufen gehalten werden. Die koordinative Arbeit verlangte ebenfalls volle Konzentration ab.

Ebenfalls sind die Leistung der Werkstatt und die Herstellung der Bauteile ausdrücklich zu erwähnen. Die Produktion musste in einer sehr hohen Geschwindigkeit stattfinden, um so dem engen Terminprogramm gerecht werden zu können. Neben der Geschwindigkeit musste aber auch ein besonderes Augenmerk auf die Genauigkeit gelegt werden, denn auf 30 m Höhe im Seil lässt sich nur schwer etwas anpassen! Natürlich ist auch der Einsatz des Technischen Büros nicht zu vergessen, in welchem ebenfalls unter dem terminlichen Druck eine gute Arbeit geleistet wurde.

 
 
 
 
 

Für das Team Hallenbau galt es, innert kurzer Zeit die Hälfte des Eternitdaches und die Fassadenverkleidung des Altbaus durch Sandwichpaneelen zu ersetzen, sowie Dach und Fassade des Neubaus zu verkleiden. Als Verkleidung kamen anthrazitfarbene Sandwichpaneelen zum Einsatz, auf drei Gebäudeseiten wurden diese aus architektonischen Gründen zusätzlich mit SP27-Wellband verkleidet. Wegen des Zeitdrucks wurden beim hohen Neubau zeitweise zwei Montagegruppen gleichzeitig eingesetzt. Dazu war auch ein zweiter Kran nötig, was von Kranführern und Monteuren eine entsprechend grosse Vorsicht und Koordination erforderte. Und dies alles bei hochsommerlichen Temperaturen auf einem dunkelgrauen Dach über Stunden hinweg – Chapeau!

Dass während der ganzen Montagezeit immer wieder Umstellungen und Änderungen bei Gerüst, Absturzsicherungen etc. sowie Terminänderungen nötig waren und der zur Verfügung stehende Platz enorm knapp war, machte die Sache auch nicht einfacher und verlangte vom ganzen Team viel Toleranz und Rücksichtnahme. Als wäre das nicht schon genug, musste während der meisten Zeit noch auf die bereits darunter montierten, teuren Produktionsanlagen und auf die daran arbeitenden Personen Rücksicht genommen werden.

So wurden innert kürzester Zeit montiert: 
4‘600 m2 Fassadenpaneelen
3‘750 m2 Alu-Wellband 
2‘100 m2 Dachpaneelen auf dem Altbau 
1‘650 m2 Dachpaneelen auf dem hohen Neubau 
410 m2 Oblichter mit 18 RWA-Klappen und 4 Grossflächenlüftern
300 m umlaufende Fensterzargen

Als Projektleiter bedanken wir uns bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit. TEAMWORK war der Schlüssel für die erfolgreiche Abwicklung des Projektes.

 

Objekt:         

Bauherr:  
Architekten:

Architekt/Bauleitung:      


Projektleitung H & HPL:       
Projektleitung S:  
Montageleitung:  
Bauzeit:     

Neue Spanplattenanlage (NSA) SWISS  6612 Menznau
Swiss Krono AG, 6612 Menznau
Ferdinánd Árpád és Ferdinánd Csaba

1053 Budapest                                        STARAG Architekten AG
6612 Menznau
René Stricker
Sven Tiemann                                          Christian Moll
Herbst 2016 bis September 2017

 
 
Metallbau Service
 
 

Die Lagerhalle des Opernhauses in ... mehr>>

Um neue Automarken angemessen zu ... mehr>>

Unsere Lehrunternehmung wurde im ... mehr>>

Der ganze Umbau und die Ausführung der ... mehr>>

Bei der Wetter Gruppe übernimmt nach 72 ... mehr>>

Das Unternehmen feiert ihr 70-jähriges ... mehr>>

Hoch an der Lägern liegt zwischen ... mehr>>

Durch die kalten Temperaturen und dem ... mehr>>

Im Mai 2017 erhielten wir den Auftrag ... mehr>>

Du bist ein selbständiger Macher und ... mehr>>

Bei dem Projekt Digitec Galaxus im ... mehr>>

Die neue Sport- und Eventhalle in ... mehr>>

Unsere Lehrunternehmung (LUN) hat ... mehr>>

Die H. Wetter AG unterstützt die ... mehr>>

OYM - Das Kompetenzzentrum für ... mehr>>

Wir laden Sie ein zu einem Besuch im ... mehr>>

Im Freien bei Kälte sein und doch warm ... mehr>>

Die Dreifachsporthalle ist ein ... mehr>>

Im Oktober 2016 erhielten wir den ... mehr>>

Alljährlich nehmen unsere Lernenden am ... mehr>>

Der Umbau Dättwil besteht aus der ... mehr>>

Die Hardturm AG realisiert auf dem ... mehr>>

Die Hochschule für Architektur, Bau und ... mehr>>

Unsere Lehrlinge - unsere Zukunft mehr>>

Im Frühjahr 2017 kamen die Inhaber des ... mehr>>

Weitere Flächen zur Benützung für das ... mehr>>

Viele Handwerk-Betriebe, nicht nur im ... mehr>>

In Baden, unweit der Schlossruine neben ... mehr>>

Bei der H. Wetter AG wurde dieses Jahr ... mehr>>

An der Badenfahrt 2017 werden rund 100 ... mehr>>

Die zentralgelegene Parzelle an der ... mehr>>

Es war am Ende des Jahres 2011, da ... mehr>>

Die Wetter Industrie- +Gewerbebau AG ... mehr>>

Nach dem Umbau des bestehenden Gebäudes ... mehr>>

Für die prozesssichere Fertigung von ... mehr>>

Werkvertrag unterzeichnet, Baubeginn ... mehr>>

Die Wetter Industrie- + Gewerbebau AG ... mehr>>

Fabio Bohren, Cristian Torchia und ... mehr>>

Im November 2017 erhielten wir den ... mehr>>

Im September erhielten wir den Auftrag ... mehr>>

Im Herbst 2017 haben wir den Auftrag ... mehr>>

Im Frühling 2016 hat die H. Wetter AG ... mehr>>

Der Bundesrat hat am 27.8.2014 die ... mehr>>

Das neue Plattencenter hat eine zirka ... mehr>>

Beim Projekt TCS Schlieren durfte die ... mehr>>

Wir erhielten den Auftrag für die ... mehr>>

Die H. Wetter AG hat schon halb ... mehr>>

Der Bike-Parking-Lift® ist ein komplett ... mehr>>

Möchten Sie Wirtschaftlichkeit, ... mehr>>

Der Bauherrschaft und dem Architekten ... mehr>>

Identitäten sichtbar gemacht : Dank ... mehr>>

Der Neubau im Industriegebiet Gexi ... mehr>>

Der Neubau der Wetter Immobilien AG am ... mehr>>

Neubau Mercedes-Benz Autohaus mit ... mehr>>

Die H.Wetter AG durfte die Architekten ... mehr>>

 
 

Neubau Mercedes-Benz Autohaus mit ... mehr>>


 
 
Gebäude PLUS - Ihr Gebäude kann mehr.

H. Wetter AG  Werkstrasse 7 . CH-5608 Stetten . Tel. +41 56 485 87 17 . info@wetter-ag.ch