Haube, Brücke und Treppe für die Migros in Zürich

Mit dem Projekt in der Europaallee schafft die Migros mitten in Zürich einen unkom­pli­zierten Treff­punkt für Food-Kultur. Die H. Wetter AG leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des innova­tiven Projekts und setzte sämtliche Kunden­wünsche in kürzester Zeit um.

Im Mai 2020 erhielt die H. Wetter AG die Zusage für die Herstellung und Lieferung des Stahlbau-Auftrages Migros Bridge. Mit der Initiative setzt die Migros Produ­zenten, Gastro­nomen und Manufak­turen mit Genuss-Fans an einen Tisch. Ziel war es, das Projekt innert kürzester Zeit umzusetzen – schliesslich soll das Gebäude an der Europaallee in Zürich im März 2021 eröffnet werden. Noch während der Planungs­phase hatte sich die Migros Genos­sen­schaft dafür entschieden, das Projekt auch durch unsere Firma zu montieren.

Zu diesem Zeitpunkt war die Studen­ten­treppe, welche sich im selben Gebäude befinden würde, noch aus Holz geplant. Durch die Ausar­beitung einer geeig­neten Variante und Offerte wurde die Studen­ten­treppe dann ebenfalls in Stahl, mit einer Verkleidung aus Design-Schwa­rz­blechen, ausge­führt.

Eine Lüftungs­haube für den Riesen­grill
Zusätzlich kam ansch­liessend der Auftrag für eine Lüftungs­haube hinzu. Schliesslich soll neben den festen Essens­ständen im Eingangs­be­reich eine grosse Arbeits­fläche für Startup-Unter­nehmen zur Verfügung stehen. Dazu wurde ein Grill in den Dimen­sionen 4x3 Meter einge­plant, über dem in acht Metern Höhe eine Lüftungs­haube befestigt werden sollte. Um die Dimen­sionen dieser Lüftungs­haube zu tragen, wurde durch die Walter + Galmarini AG eine Fachwer­k­lösung ausge­ar­beitet, deren Herstellung, Planung und Montage nach der Offert­phase ebenfalls an unsere Firma vergeben wurde.

  • Dieses ausser­ge­wöhn­liche Projekt brachte einige Beson­der­heiten und Heraus­for­de­rungen mit sich: Alle verbauten Materi­alien sollten im Rohzu­stand verbaut werden.
  • Sicht­bleche mussten in Schwa­rz­blech-Design ausge­führt werden.
  • Es wurde explizit gewünscht, dass die Verar­bei­tungs­spuren sichtbar sind.
  • Die Brücke besteht nur aus Einzel­teilen, was hohe Anfor­de­rungen an die Genau­igkeit der Produktion stellte.
  • Alle Bauteile mussten durch den Haupt­eingang des Gebäudes oder durch die Öffnung einer Fenster­front geführt werden.
  • Hohe Anfor­derung an das SGNI-Label.

Das Projekt in seinem ganzen Umfang ist in unseren Augen ein Highlight. Das Objekt in der Europaallee vereint diverse Materi­alien und zeigt diese auch offen. Schon im jetzigen Stand ist das Projekt beein­dru­ckend und man kann gespannt sein, wie das Ender­gebnis im Frühling 2021 aussehen wird.

Heraus­for­de­rungen
Vor allem die Studen­ten­treppe brachte einige Heraus­for­de­rungen mit sich. Es war schwierig, das ganze Projekt zu erarbeiten, was auch einen enormen Zeich­nungs­aufwand generiert hatte. Haupt­sächlich wurde in der Planung mit 3D-Modellen gearbeitet, welche dann mit dem Archi­tek­ten­modell abgeglichen wurden. Durch die Baustelle konnten wir zahlreiche Erfah­rungen sammeln, welche auch in zukünf­tigen Aufträgen einge­setzt werden können. Dank dem gross­ar­tigen Einsatz aller Betei­ligten wurde auch dieses Projekt ein voller Erfolg für die H. Wetter AG – herzlichen Dank!

Bauherr­schaft:          Genos­sen­schaft Migros Zürich
Baustelle:                    Europaallee, 8004 Zürich
Bauleitung:                 First Archi­tektur AG
Architekt:                    Philipp Wieting - Werknetz Archi­tektur
Ingenieur:                   WaltGal­marini AG

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